Laufen für den Frieden,
von Bad Marienberg nach Pagny-sur-Moselle

Course pour la Paix – Lauf für den Frieden   Unter diesem Motto soll  die geplante Rad/Walking-Tour zwischen den Partnerstädten Bad Marienberg und Pagny sur Moselle stattfinden. Gerard Megly und Francoise Cucu, sie sind die in Pagny verantwortlichen Organisatoren, wollen damit an das Ende des 1. Welt- krieges vor 100 Jahren erinnern. Auch an die „Botschaft von Fiquelmont“ soll gedacht werden. Es handelt sich hier um eine Botschaft, die 1916 von 6 deutschen Soldaten unter dem Eindruck des grausamen Weltkrieges in Fiquelmont verfasst wurde. Bis 1986 schlummerte sie 70 Jahre in einem landwirtschaftlichen Anwesen des Ortes nahe bei Verdun. Sie war in einer Schnapsflasche versteckt bis sie von einem Landwirt gefunden wurde. Die Soldaten forderten schon damals Brüderlichkeit und Freundschaft unter den Völkern und regten an ein geeintes Europa zu schaffen!
So will man jetzt eine Friedenstour organisieren. Sie soll einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft beider Städte sein.
Vom 22. Bis 24. Juni will man die Strecke von 380 Kilometern, unterteilt in 15 Etappen, bewältigen. Alle Teilnehmer beteiligen sich stets an einer Etappe von 25 Kilometern entweder zu Fuß oder per Rad. Es ist kein Wettkampf, sodass praktisch Alt und Jung teilnehmen kann. Die Teilnehmer werden zu den Etappenorten gefahren und wieder zurück-gebracht. Die letzten 6 km von Arnaville bis Pagny laufen/fahren dann alle gemeinsam. In Pagny ist dann ein festlicher Abschluss unter dem Motto „Frieden und Europa“ geplant ehe die Bad Marienberger Teilnehmer dann per Bus die Heimreise antreten.
Gerard Megly wird am 2.März in Bad Marienberg weilen um weitere Details zu besprechen. Für alle Interessenten aus Bad Marienberg gibt es dann rechtzeitig vorher eine Infoveranstaltung.

 Anmeldungen für die Tour sind weiterhin möglich bei der Stadtverwaltung, Tel. 02661/3111 oder Heinz Cappel, Tel. 02661-6755.

F. Stahl, Bad Marienberg

Laufen für den Frieden

Laufen für den Frieden

Laufen für den Frieden
von links: Heinz Cappel, Gerard Megly, Katja Kranz-Noll